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Thema: Federbein

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Federbein

    Hallo Leute,
    ich möchte gern in meinen Spyder F3s Baujahr 2019 ein neues verstellbares Federbein einbauen lassen. Gern würde ich das von Wilders einbauen mit dem Verstellbar hinter der Seitenverkleidung.
    Kann mir jemand die genaue Bezeichnung des Federbeines zukommen lassen und ob ich die vorderen Stoßdämpfer mit wechseln sollte.
    Hoffe mir kann da jemand weiterhelfen.

    Danke Gruß Alex aus Dresden

  2. #2
    Administrator Avatar von Barbarossa
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    Hallo,

    guckst du hier: Wilbers Homepage

    Wenn du das Geld hast, dann würde ich auch vorne Wilbers Dämpfer verbauen!

    Gruß,
    Alex
    BADEN - Alles andere ist nur schwimmen!
    Spyder RT LTD - Modell 2021 - Reflexsilber Metallic / Nero

  3. #3
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    Hallo Alex, danke für deine Antwort.
    In wie weit verändert sich das Fahrverhalten. ist es nur straffer ? Da es ja immer noch schlechte Straße gibt sollte es auch nicht zu hart sein vor allem am Lenker.
    Vielleicht hast Du da noch paar Infos für mich. Sind ja auch nicht gerade preiswert die Dinger da sollte es schon auch wirklich besser sein als die Originalen.

    Danke Gruß Alex

  4. #4
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    Hallo Alex,

    bei diesem Thema mische ich kurz ein, weil es vllt. hilft: Ich hatte eine F3 LTD (2019). Tolles Gerät, nur sehr schwammig. Also: Vorne Wilbers rein, Stabi erneuert nebst Knochen. Der Spyder fegte um jede Kurve, scharf und exakt. ABER: Kaum bin ich auf eine schlechte Straße getroffen (Flickenteppich wie man sie hier in Brandenburg leider zu oft findet), war Schluss mit dem schönen Fahren. Ich hatte richtig Angst, dass mir die F3 auseinander fliegt. Das ging jetzt soweit, dass ich auf eine Spyder RT gewechselt bin. Mit der "gleite" ich jetzt überall drüber.
    Vielleicht helfen diese Erfahrungen ja.
    Gruß Chris

  5. #5
    Administrator Avatar von Barbarossa
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    Hallo,

    die Aussagen von Chris kann ich bestätigen: Wenn man die Zugstufe ziemlich zudreht, dann wird das Fahrzeug schon ziemlich "steif". Mein GS war auch komplett mit Wilbers ausgestattet. Der hat viel Spaß gemacht, aber auch nur auf guten Straßen. Auf "Flickenteppichen" musste man langsam machen.

    Unser ST ist ebenfalls mit Wilbers ausgestattet. Meiner Frau war das aber zu hart. Mittlerweile habe ich die Zugstufe komplett auf; so funktioniert es jetzt ganz gut.

    Bei meinem 2021er RT habe ich jetzt "nur" noch den Sportstabi und H&R Federn verbaut. Das ist wesentlich komfortabler!

    Letztendlich kommt es auf den Anwendungszweck an ...

    Gruß,
    Alex
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  6. #6
    Junior Avatar von Harry0738
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    Ups, tatsächlich die Zugstufe?

    Ich hätte jetzt eher gedacht die Druckstufe, weil die ja eigentlich die Härte des Einfeders bestimmt.
    Und die Zugstufe die Geschwindigkeit des wieder Ausfederns.

    Hat das bei unseren Gefährten andere Auswirkungen?
    Spyder F3 S Daytona MJ/BJ 2017
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten...

  7. #7
    Novize
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    Zitat Zitat von Harry0738 Beitrag anzeigen
    Ups, tatsächlich die Zugstufe?

    Ich hätte jetzt eher gedacht die Druckstufe, weil die ja eigentlich die Härte des Einfeders bestimmt.
    Und die Zugstufe die Geschwindigkeit des wieder Ausfederns.

    Hat das bei unseren Gefährten andere Auswirkungen?
    Zitat Zitat von Harry0738 Beitrag anzeigen
    Hmm, Sachen gibts!

    Aus anderen Bereichen kenne ich das so, das wenn nur eine Stufe einstellbar ist, dies die Druckstufe ist, weil diese ja die Härte des Einfederns definiert.
    Könnte man diese komplett zu drehen wäre der Dämpfer auf Block und nichts würde mehr einfedern.

    Könte man umgekehrt die Zugstufe komplett zu drehen würde der Dämpfer komplett eintauchen und dann dort stecken bleiben und nicht wieder hoch kommen.
    Das wäre dann ein sehr unangenehmes Fahren

    Da verstehe ich ganz ehrlich gesagt den Sinn nicht.

    Aber wenn ihr sagt das ist so bei unseren Fahrzeugen, dann muss ich es wohl glauben, auch wenn es mir persönlich eigentlich unsinnig erscheint.
    Ich kenne es aus unzähligen Fällen genau anders, meistens ist nur die Zugstufe verstellbar, wenn nur eine Einstellung vorhanden ist.

    Generell: Die Dämpfung ist (Ein- und Ausfeder-)GESCHWINDIGKEITSABHÄNGIG. Bei ultra langsamer Bewegung oder lange anhaltenden Kräften ist der Einfluss der Druck- und Zugstufe Null. Beim Ryker Rally mit der einstellbaren Druckstufe z.B. sinkt das Heck durch Fahrer und Beifahrer immer gleich weit ein, egal auf welcher Stufe. D. h. es wird in dem Sinne nichts "härter", und es geht auch nichts auf Block. Erst bei schneller Bewegung verhärtet die Federung aufgrund der dynamischen Gegenkraft der Dämpfung. Im Fall vom Ryker federt das Heck aus dergleichen Ausgangslage weniger weit ein bei schnellen Stößen, weil sich Federkraft und Dämpfungskraft addieren.

    Bei hoher Einfedergeschindigkeit wirkt eine zugedrehte Druckstufe dann wie ein Block. Beim Bremsen würde eine sehr geschlossene Druckstufe zunächst verhindern, dass die Front stark eintaucht, geht bei langen Bremsungen derselben Intensität aber letztendlich auf dasselbe Maß runter.

    Bei vielen kurz aufeinanderfolgenden Stößen federt ein Dämpfer mit zugedrehter Zugstufe kaum noch aus, da die Dämfung das Ausfedern bremst, und wird dadurch immer steifer (und das Fahrzeug tiefer). Das ist auch die Erklärung für die folgenden Ausführungen von Barbarossa.
    Bei einer zu weit aufgedrehten Zugstufe schaukelt sich die Front dann auf bei vielen kurz aufeinander folgenden Stößen.

    Die Zugstufe sollte immer so weit wie möglich offen sein, um gerade das Aufschaukeln zu verhindern.
    Druckstufe kann bei schnellen Lastwechseln (Kurveneingang) oder beim Anbremsen helfen. Steifer macht ein Fahrwerk nur die Feder. Die Dämpfung wirkt nur bei dynamischer Last und ist proportional zur Geschwindigkeit.

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Wenn man die Zugstufe ziemlich zudreht, dann wird das Fahrzeug schon ziemlich "steif". Mein GS war auch komplett mit Wilbers ausgestattet. Der hat viel Spaß gemacht, aber auch nur auf guten Straßen. Auf "Flickenteppichen" musste man langsam machen.

    Mittlerweile habe ich die Zugstufe komplett auf; so funktioniert es jetzt ganz gut.
    Geändert von Statist (03.11.2023 um 16:24 Uhr)

  8. #8
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    Hallo Chris, danke für deine Infos. Genau das sind meine Bedenken. Dann werde ich nur hinten ein neues reinmachen.
    Gruß Aus Dresden
    Alex

  9. #9
    Ryder Avatar von Spydercharly
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    Hallo Alexander,

    ich fahre eine F3/S Bj.2018 und ich habe in Sachen Fahrwerk schon viel ausprobiert. Was ich vorab auf jeden Fall empfehlen kann ist der H&R Stabi für vorne gegen die Wankneigung. Der bringt wirklich sehr viel und ist eigentlich schon Pflicht. Vorne die Fox Dämpfer mit den H&R Federn haben mich nicht so sehr überzeugt und da sind die Wilbers Dämpfer auf jeden Fall die bessere Wahl wenn man das Geld ausgeben möchte.
    So nun zum Wilbers Fahrwerk, meine erste Variante war Wilbers komplett vorne und hinten 25 mm tiefergelegt in der Abstimmung Sportlich. Solange die Fahrbahn sehr gut war lag die Spyder wie ein Brett, wenn die Fahrbahn schlechter wurde vielen mir die Plomben aus den Zähnen !!!
    Nach ca.15 000km war meine Leidensfähigkeit zu Ende und ich wechselte zu der Variante ohne Tieferlegung und in der Abstimmung Komfortabel. Das Federbein hinten diesmal mit der Hydraulischen verstellung, wenn man mal mit viel Gepäck oder Sozia unterwegs ist kann man diese Federbein Variante empfehlen. Mit dieser Variante, also Abstimmung Komfortabel bin ich jetzt sehr zufrieden !
    Mein kann bei der Wilbers Fahrwerk Bestellung auch einige wichtige Parameter angeben, guckst du hier.
    20230831_222627.jpg

    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen

    Viele Grüße, Jörg
    Es is nix so schlimm, dass es ach net für ebbes gudd is !

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