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Thema: Riemen Wechsel

  1. #31
    Senior Avatar von quad rr o
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    Zitat Zitat von Rainer Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    nach dieser Info ist eine Unstimmigkeit in Erwins Tabelle.

    600 Newton erscheinen mir auch realistischer.

    Reiner eine Kraft wird nur in N gemessen NM steht für ein Drehmoment.

    Gruß Rainer
    Ja klar - Fehler v mir, aber ich denke jeder weiss dass es ein Versehen ist. Trotzdem gut das Du den Hinweis gegeben hast.

    Dies hier ist die Originaltabelle, erstellt nach den Herstellervorgaben des jeweiligen Werkstatthandbuchs des entsprechenden Spydertyps:


    F3 2015- 775 ±150
    GS 2008-2009 450 ±150
    RS 2010-1012 450 ±150
    RS 2013-2016 1.050 ±150
    RT 2010-2012 450 ±150
    RT 2013- 1.050 ±150
    ST 2013-2016 1.050 ±150 alle Werte in N

    Die Veränderung in die in post #27 genannten Werte sind eine "Empfehlung" von BRP, falls die nach Werkstatthandbuch eingestellte Riemenspannung zu Vibrationsproblemen in bestimmten Geschwindigkeits/Drehzahlbereichen führt und können dazu beitragen die Probleme zu minimieren/beheben.

    Ich bitte zu unterscheiden zwischen "Grundeinstellung" und "Nachjustieren" bei Problemen"..

    Meiner Meinung nach kann man den Riemen für Dein Fahrzeug ruhig mit 900 N einstellen, der Riemen wird sich eh lt. meiner Erfahrung in den ersten 1000 km etwas längen, so dass Du am Ende irgendwo in dem Bereich landest der zwischen "Werksvorgabe" und "Empfehlung bei Vermeidung von Vibrationen" liegt.

    Reiner
    Spyder STS-SE5 V2 (MY 2014), v Bridgestone, h Toyo, Wilbers v u h , Beifahrerrückenlehne, Koffersystem, Komfortsitz, Navi uvm.

  2. #32
    Mentor Avatar von Rainer
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    Hallo zusammen,

    Ich möchte das Thema nicht aufblähen.

    Mein alter RT von 2012 hatte Riemenspannung von 450 ±150 N.

    Beim RT von 2014 beträgt sie 1.050 ±150 N.

    Der Unterschied ist mir zu groß, hat BRP einen Fehler gemacht.

    Gruß Rainer
    Geändert von Rainer (09.10.2019 um 07:31 Uhr)
    Spyder RT Dreizylinder

  3. #33
    Administrator Avatar von Barbarossa
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    Hallo,

    man kann die Riemenspannung der verschiedenen Modelle nicht 1:1 mit miteinander vergleichen!

    Zu Beginn wurde bei GS eine Riemenspannung von 1500 N angegeben. Dann hat man gemerkt, dass das viel zu viel war - nicht für den Riemen, wohl aber für das Lager der Getriebeausgangswelle. Die einzige (schnelle) Lösung war, die Riemenspannung signifikant zu reduzieren, auf knapp ein Drittel => 450 N.

    Man war wohl aber der Meinung, dass das im Prinzip zu weinig wäre. Deshalb wurde bei der nachfolgenden Motoren-Generation das Lager aufgedoppelt. Aus diesem Grund haben die "letzten" V2 befeuerten Spyder (ST und RS ab 2013) wieder eine Riemenspannung von gut 1000 N.

    Beim ACE1330 wurde das anscheinend schon von Anfang an so ausgelegt, daher die "hohe" Spannung von ebenfalls 1000 N.

    Gruß,
    Alex
    BADEN - Alles andere ist nur schwimmen!
    Spyder GS SM5 - Modell 2008 - Full Moon Silver

  4. #34
    Senior Avatar von quad rr o
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    Idee

    Hallo Rainer,

    Ich kann Dir nur anraten darum zu bitten beim Einbau des neuen Riemens in der Werkstatt mit anwesend sein zu dürfen..

    Das hat 2 Gründe..
    Einerseits hast Du die Möglichkeit "mit den Augen stehlen zu können" und
    andererseits kannst Du direkt vor Ort prüfen ob die Werkstatt ordnungsgemäss arbeitet.

    Sollte der Mechaniker ein Messgerät verwenden welches in etwa so aussieht wie hier im Bild gezeigt, dann viel Glück...

    46420876_2183532358568407_7001010551786569728_n.jpg

    Reiner
    Spyder STS-SE5 V2 (MY 2014), v Bridgestone, h Toyo, Wilbers v u h , Beifahrerrückenlehne, Koffersystem, Komfortsitz, Navi uvm.

  5. #35
    Ryder Avatar von SpeedFlap
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    Was haben wir denn bis jetzt gelernt:
    Der Riemen kann mit Spannungen gefahren werden von
    270N - 100N = 170N (GS/RS, solange es nicht schlabbert)
    bis
    1050N + 150N = 1200N (neuere Modelle, deren Lager es aushalten).

    Der Riemen kann das alles, nur die Lager können manches nicht.
    Der Rest ist der Versuch, irgendwo eine möglichst vibrationsarme Abstimmung zu finden, die bei einigen Modellen eher bei höheren Spannungen zu finden ist.

    Ich für meinen Teil fahre jetzt mit sehr niedriger Spannung, irgendwo unter 300. Vibriert nicht, wenig Reibverschleiss, schont die Lager und auch den Rest des Materials. Ich denke da insbesondere an die Fenderhalter, denn das sind ungefederte Massen, die vom Riemen angeregt werden zu schwingen.
    Ist kein Fehler, wenn ihr auch mal deutlich "nach unten" versucht, wenn eure Vibrationen zu sehr nerven.

    Die beste Spannung die ihr haben könnt ist die niedrigste, bei der noch alles rund läuft. Aber macht euch bitte von der engen Toleranz +-150N frei, das ist Augenwischerei.

    LG, Claus

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