Mein Spyder und Ich

Spyder Fahrsicherheitstraining 2018 im Saarland - Vor dem Training

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Fahrsicherheitstraining! Immer wieder ein beliebtes Thema. Die einen sagen: "Brauch' ich nicht! Ich fahr' schon so lange und ich kann das eh schon alles", und andere suchen händeringend nach einem Termin in der näheren Umgebung, weil sie sich ihrer Fähigkeiten nicht hunderprozentig sicher sind. Leider sind die Trainings für den Spyder nur sehr dünn gesät, was nicht an den Örtlichkeiten liegt, sondern an qualifizierten Instruktoren. Es gibt nun mal nicht viele, die sich mit dem Exoten Can-Am Spyder wirklich auskennen. Horst Painer vom ADAC Mittelrhein war so jemand, doch leider möchte Horst aufgrund seines fortgeschrittenen Alters kein Training mehr durchführen - der Ruhestand sei ihm von ganzem Herzen gegönnt. Glücklicherweise bin ich noch in den Genuss eines Trainings unter seiner Leitung gekommen - 2014 auf dem Gelände des ADAC Koblenz.

Mittlerweile bietet auch BRP - in Kooperation mit dem ADAC - solche Fahrsicherheitstrainings an, die i.d.R. gut besucht sind. Oftmals müssen die Teilnehmer jedoch dafür lange Anfahrtswege in Kauf nehmen. Glücklicherweise gibt es aber auch immer wieder begeisterte Spyderfahrer, die das Heft selbst in die Hand nehmen und solche Trainings organisieren. Aus den o.g. Gründen ist das aber nicht so einfach. Unserem Hotte ist es aber gelungen, die beiden wichtigsten Faktoren zusammenzubringen: Ein Gelände und einen Instruktor! Fündig geworden ist er beim ADAC Saarland, auf dem Fahrsicherheitsgelände an der A623, Autobahnabfahrt Dudweiler. Als Instruktor konnte er Marcus Schley gewinnen.

Jetzt fehlte nur noch ein geeigneter Termin. Und wie das mit Terminen so ist, man kann es nicht allen Recht machen, aber es fanden sich letztendlich 10 Leute, die am Karfreitag 2018 bereit waren, sich ins Saarland aufzumachen. Komplettiert wurde das Team durch Hotte und seinen Junior Oliver. Leider haben es nicht alle bis zum Trainigsgelände geschafft. Erics F3 machte kurz davor Schlapp - es gab offensichtlich ein Problem mit dem Sekundärantrieb im Bereich des vorderen Pulleys. Ein genauer Bericht steht aber noch aus ...

Viele der Teilnehmer nutzten den Feiertag und reisten schon einen Tag zuvor an. Unglücklicherweise war es mir nicht vergönnt, den Vorabend beim Griechen zu verbringen; ich war zu der Zeit noch geschäftlich unterwegs. So blieb mir nichts anderes übrig, als morgens anzureisen. Da der Beginn des Trainings erst um 09:30 Uhr angesetzt war, war das alles nicht so wild. Um 07:00 Uhr habe ich mich auf den Weg gemacht und kam 1 3/4 Stunden später etwas durchgefroren am Ziel an - kein Wunder bei durchschnittlich +2°C. Aber was macht man nicht alles für die Sicherheit.



Ich kam mir fast schon fehl am Platz vor! War das ein reines F3 Training und ich hatte das nicht mitbekommen?



Vor dem praktischen Training erfolgte die obligatorische theoretische Einweisung.



Ganz wichtig für mich: In gut beheizten Räumen. Mir stecken die 170 km Anfahrt noch in den Gliedern!



Zum Glück kam dann doch noch die Sonne heraus und so stand dem Training nichts mehr im Wege! Auf geht's ...


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Erfahrungsberichte

Kommentare

  1. Avatar von Hotte
    Guten Morgen

    schön geschrieben

    Freu mich schon auf den nächsten Bericht, oder war es das schon und wo geht es zu den Bildern ❓

    Der geduldige
  2. Avatar von Barbarossa
    Keine Sorge ... es kommt noch mehr! Ich muss nur warten, bis mich wieder die Muse küsst ...